Published Date: 06/12/2009
HKI – Pressemitteilung
Pressemitteilung des Arbeitskreises des HKI zum Thema “dekorative Feuerstätten & Ethanolkamine“
Sichere Ethanolfeuerstellen aus Deutschland. Die neue deutsche DIN-Norm wird die Spreu vom Weizen trennen!
tä.FRANKFURT, 03. Dezember 2009.
Mit Bio-Ethanol befeuerte dekorative Feuerstellen und Ethanolkamine stellen nach wie vor noch eine relativ neue Technologie im deutschen Markt dar. Dabei erfreuen sich die äußerst unkomplizierten Designfeuer und Designkamine einer stetig wachsenden Begeisterung, sind doch keine Schornsteine mehr nötig und lästiges Holzschleppen entfällt ebenfalls. Ein echtes Feuer, dass es einem Jeden ermöglicht eine einzigartige und gemütliche Atmosphäre in sein Haus oder seine Wohnung zu bringen. Die Handhabung, aber auch die zu beachtenden Sicherheitshinweise, sind jedoch noch nicht jedem Endkunden so geläufig wie z.B. der Umgang mit bereits seit Jahrzehnten beliebten Gas- und Holzkohlegrills oder konventionellen Kaminen, die mit Holz befeuert werden. Um zu verhindern, dass nicht zertifizierte, unsichere Anlagen, die nicht der neuen Norm DIN 4734 (Entwurf) entsprechen, eine ganze Technologie und somit auch eine ganze Branche in Verruf bringen, haben sich namhafte deutsche Hersteller zu einem Arbeitskreis „dekorative Feuerstätten & Ethanolkamine“ innerhalb des Industriverbandes HKI zusammengeschlossen. Der Industrieverband HKI (Haus, Heiz- und Küchentechnik e.V.) vertritt seit 60 Jahren die Hersteller von häuslichen Heiz- und Kochgeräten sowie von Großküchengeräten. Seit Frühjahr 2009 haben sich führende deutsche und internationale Markenhersteller, artepuro, Blomus, BFT, Ecosmart Fire, Radius, Schulte, in diesem Arbeitskreis zusammengeschlossen, und eine deutsche Norm in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV entwickelt. Mit der Umsetzung der jetzt veröffentlichten DIN 4734 sollen höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit dekorativer Feuerstätten und Ethanolkamine erfüllt werden. Diese DIN 4734 ist im November 2009 als Entwurf veröffentlich worden. Alle Geräte, der an dieser Entwicklung innerhalb des Arbeitskreises beteiligten Markenhersteller, erfüllen bereits zum jetzigen Zeitpunkt die geforderten Sicherheitskriterien oder werden gegenwärtig auf diese DIN-Norm angepasst. Alle sicherheitsrelevanten Aspekte finden sich in der Norm wieder, die eine sichere Feuerstätte oder ein sicherer Ethanolkamin erfüllen muss. Der Verband warnt ausdrücklich vor der Verwendung entsprechender Produkte die nicht der Norm entsprechen bzw. nicht geprüft sind. Maßgebliche Kriterien, die ein sicheres Gerät erfüllen muss sind z.B. eine maximale Verbrennmenge von 0,5L Bio-Ethanol pro Stunde, eine festgelegte und geprüfte Standsicherheit, eine Auffangwanne für den Fall des Überschüttens von Bio-Alkohol oder auch vorgeschriebene Höchsttemperaturen an den Oberflächen. Des weiteren arbeiten die Mitgliedsfirmen an einem einheitlichen Sicherheitsblatt, welches dem Benutzer einfach und vor allem leichtverständlich, die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Ethanol betriebenen Feuerstellen anhand von Piktogrammen übersichtlich aufzeigt. Dieses einheitliche Sicherheitsblatt sorgt zusätzlich zu den individuellen Sicherheitshinweisen der Markenhersteller, für den richtigen und sicheren Umgang mit den jeweiligen Geräten. Ein sicherheitsbewusster Umgang scheint einigen Benutzern dieser Ethanol-Feuerstätten nicht immer ganz klar zu sein bzw. wird unterschätzt. So weist der Verband ganz klar daraufhin, dass das Überfüllen der Brennbehälter, das Verschütten von Bio-Ethanol und das Anzünden oder Eingießen von Bio-Ethanol in heiße oder brennende Behälter ein grobes Fehlverhalten und Sicherheitsrisiko durch den Benutzer darstellt. In diesem Zusammenhang möchte der Verband verstärkt Aufklärungsarbeit leisten und eine Sensibilisierung im Umgang auch mit diesen Feuern erreichen.
Die Sicherheit dieser der Norm entsprechenden Geräte und das Verhindern von ungeprüften und unsicheren Geräten ist die klare Zielsetzung des Arbeitskreises des HKI. Die Sicherheit und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Verbrauchern hat für den Arbeitskreis des HKI und den namhaften deutschen und internationalen Markenherstellern oberste Priorität. Das unbeschwerte und sichere Vergnügen mit Ethanol betriebenen Feuerstätten für den Kunden ist der Antrieb aller Produktentwicklungen dieser Hersteller. Die dekorativen Ethanolfeuer bieten stimmungsvolles Kaminvergnügen, echte Flammen und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre und zwar ohne Holz. Im Gegensatz zu herkömmlichen mit Holz befeuerten Kaminen verbrauchen die Designfeuer umweltfreundliches Bio-Ethanol. Lästiges Holzschleppen, Dreck durch Asche und auch lästiges Reinigen der Kamine entfällt somit. Doch nicht nur die Handhabung ist einfach und bequem, die Installation ist es ebenfalls. Ein Schornstein oder Genehmigungen sind nicht notwendig. Die dekorativen Feuer der hier erwähnten Markenhersteller sind alle genehmigungsfrei und fallen nicht unter die Feuerstättenverordnung.
Die im Arbeitskreis und der Norm beteiligten Unternehmen sind:
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artepuro Metallmanufaktur
by Weber Metallgestaltung GmbH
Krantzstr. 7 - Halle 46
52070 Aachen
Tel.: 0241-51567-23
Fax: 0241-51567-27
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blomus GmbH
Zur Hubertushalle 4
59846 Sundern
Tel: 02933-831-0
Fax :02933-831-201
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BFT - BioFeuerTechnik
Bahnhofstrasse 18
54411 Hermeskeil
Tel: 06503-953377
Fax: 06503-981694
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Ecosmart Fire über Moonich GmbH
Kramergasse 32
82054 Sauerlach bei München
Telefon: +49 8104 647090
Fax: +49 8104 647099
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radius einrichtungsbedarf gmbh
Hamburger Strasse 8a
50321 Brühl
Tel: 02232 -7636-0
Fax: 02232-7636-20
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Gebr. Schulte GmbH & Co. KG
Zum Dümpel 1
59846 Sundern
+49 (0) 900 1836 250
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